29. Oktober 2018

SchulBildung in den Hilfen zur Erziehung

Schule gehört zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und damit auch zum Alltag der Hilfen zur Erziehung. Wie sich der Schulbesuch der Kinder und Jugendlichen konkret im Alltag niederschlägt, wie er unterstützt und zwischen den unterschiedlichen Akteur*innen verhandelt wird, wurde im Forschungsprojekt „SchulBildung in den Hilfen zur Erziehung“ an der Universität Siegen erforscht. Anhand von stationären Wohngruppen und der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) wurde das Dreieck von Familie, Hilfe zur Erziehung und Schule untersucht.

Die Ergebnisse zeigen Schule als alltagsdominierend und wesentlichen Orientierungspunkt in der räumlichen und zeitlichen Organisation der Hilfesettings.

Weiterhin kennzeichnen schulische Übergänge in Überlagerung mit Übergängen innerhalb der Jugendhilfe das Alltagsgeschäft der Hilfen zur Erziehung. Die Kooperation mit der Schule erfolgt anlassbezogen und ist abhängig von den Schulformen, welche die Kinder und Jugendlichen besuchen.

Die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes werden auf dem Fachtag vorgestellt. Als spannungsreiche Handlungs- und zukünftige Forschungsfelder haben sich die Hausaufgabenpraxis, die Beschulung und die Familienarbeit innerhalb der Hilfen zur Erziehung herauskristallisiert. Diesen widmen sich die Arbeitsgruppen.

Bitte melden Sie sich über folgenden Link online an: www.diakonie-rwl.de/fachtag-291018

Das Programm finden Sie hier (pdf)

Datum: 29. Oktober 2018, 9:30 bis 16:30 Uhr

Ort: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL, Lenaustraße 41, 40470 Düsseldorf