21. März 2019

NRW-Dialog "Wird Europa zerbrechen?"

Gespräch mit Prof. Dr. Marie-Luisa Frick und Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling vor der Europawahl 2019

am 21. März 2019, 19.00 - 21.00 Uhr im Palais Wittgenstein

Im jetzt zu wählenden Europaparlament werden so viele Gegner*innen der europäischen Integration sitzen wie nie zuvor. In einigen westeuropäischen Ländern repräsentieren sie den wachsenden oppositionellen Rechtspopulismus, in manchen ostmitteleuropäischen Ländern bereits die politische Mehrheit. Die Wut, die auf die europäischen Institutionen projiziert wird, scheint dabei immer mehr als eine treibende Kraft. Steht ein Ende des Integrationsprozesses und ein Rückfall in eine nationalistische Politik bevor? Welche Strategien gibt es gegen eine solche Entwicklung?

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot fordert eine ‚europäische Demokratie‘. Würden eine europäische Verfassung und eine gemeinsame Öffentlichkeit tatsächlich Integrationskraft entfalten? Oder braucht Europa eine stärkere soziale Dimension, einen europäischen Sozialstaat, wie es linke Protagonisten fordern? Sie sehen die Misere eher darin, dass das europäische Projekt nach wie vor ein Elitenprojekt ist. Kann man also auch von einer linken Europaskepsis sprechen?

Die Philosophin Marie-Luisa Frick und der Politologe Hans-Jürgen Bieling versuchen in einem Gespräch in Zahlen und Analysen die politische und emotionale Verfassung Europas zu ergründen und einen Vorgeschmack auf die Entwicklungen der nächsten Monate und Jahre zu geben. Dabei schlagen sie die Brücke von der Finanz- und Wirtschaftskrise über die Migrationspolitik bis hin zum Brexit und den anstehenden Europawahlen. Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin und Moderatorin Elif Senel.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

Hier finden Sie den Programmflyer als PDF.

Datum: 21. März 2019, 19.00 - 21.00 Uhr

Ort: Palais Wittgenstein,  Bilker Straße 7–9, 40213 Düsseldorf

Auf der Veranstaltung wird zu Dokumentationszwecken gefilmt. Die Videoaufnahme wird im Anschluss auf dem Youtube-Kanal und der Webseite des FGW veröffentlicht.