09. August 2019

Von Einstellungen, Sichtweisen und Unsicherheiten - Ergebnisse aus einer Untersuchung zur sozialräumlichen Integration von Flüchtlingen in Köln und Mülheim an der Ruhr

Prof. em. Dr. Jürgen Friedrichs (Universität zu Köln), Felix Leßke (Universität zu Köln), Vera Schwarzenberg (Universität zu Köln, GIZ)

Ab dem Sommer 2015 hat ein großer Zustrom von Flüchtlingen Deutschland und deutsche Städte getroffen. In kurzer Zeit wurden die Aufgaben der städtischen Verwaltungen neu strukturiert, eine engere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen wurde erforderlich, neue Institutionen wurden geschaffen und Flüchtlingsinitiativen mussten in den breiten gemeinsamen politischen Rahmen für die Integration von Flüchtlingen eingebunden werden. Diesen Prozess beleuchten wir am Beispiel von Köln und Mülheim an der Ruhr.

Wir analysieren die Integrationsvoraussetzungen, insbesondere die vorhandenen und neu geschaffenen Maßnahmen, die sich aus dem Zustrom von Flüchtlingen auf kommunaler Ebene ergeben haben. Wir präsentieren Daten aus Experteninterviews, organisiert nach vier Abschnitten: den städtischen Ausgangsbedingungen, integrationsfördernden Projekten, Einschätzungen der Integrationschancen sowie der beidseitigen Integrationsbereitschaft von Flüchtlingen und von alteingesessener Stadtbevölkerung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Dimensionen der sozialräumlichen, der kognitiven, der sozialen und der Arbeitsmarktintegration ein.

Downloads:

FGW-Impuls (pdf, 4 Seiten)

FGW-Studie (pdf, 76 Seiten)

 

Weitere Informationen zum Projekt

Veröffentlichungen aus dem Projektkontext

Friedrichs, Jürgen; Leßke, Felix; Schwarzenberg, Vera (2017): Sozialräumliche Integration von Flüchtlingen. Das Beispiel Hamburg-Harvestehude. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 27-29/2017, S. 34-40.

Friedrichs, Jürgen; Schwarzenberg, Vera (2017): Sozialräumliche Integration von Flüchtlingen. Das Beispiel des Flüchtlingsheims Sophienstraße in Hamburg-Harvestehude. In: Stephan Lessenich (Hg.) 2017: Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016.