15. Februar 2017

Logistikarbeit in NRW: Technologische Perspektiven, mögliche Konsequenzen für die Arbeit und Herausforderungen für die Politik

Dipl.-Geogr. Thorsten Hülsmann, Dipl.-Log. Maria Beck (EffizienzCluster Management GmbH)

Laufzeit: 01.02.2017 - 30.04.2017

Die Logistik ist für das Bundesland Nordrhein-Westfalen von großer ökonomischer Bedeutung. Etwa ein Fünftel der Beschäftigten arbeitet in der Logistik und in der erweiterten Logistikbranche (inklusive Industrie und Handel). Allein 14 der 40 größten Handelsfirmen haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen. Vom Umsatz her betrachtet ist die Branche die größte im Land NRW.

Nicht nur in NRW sieht sich die Logistik mit einer zunehmenden Digitalisierung konfrontiert. Zum einen auf der Seite der Konsumenten, zum anderen auf Seite der Logistikbetriebe. Die unter dem Label „Industrie 4.0“ populäre Zukunftsvision einer digitalisierten und vernetzten Wertschöpfungskette bietet enorme Potentiale für die Logistik, die per Definition die Prozesse der Industrie gestaltet. In diesem Zusammenhang spielen bspw. cyber-physische Systeme, welche ‘intelligent‘ Geräte, aber auch Prozesse miteinander verknüpfen, zunehmend eine Rolle.

Die Studie liefert eine professionelle und realistische Einschätzung aus technologischer Perspektive auf die Zukunftsvision der Industrie 4.0 im Zusammenhang mit der Logistikbranche in NRW. Dabei werden Entwicklungsperspektiven digitaler Technologien in der Logistik sowie der Wandel von Arbeit in der Logistik betrachtet.